Deutschland vor dem großen Umbruch? Wachsende Ungleichheit wird zum Problem für Immobilieninvestoren

Mit einer Analyse zu den Auswirkungen der Corona Pandemie warnt die Deutsche Bank ihre Kunden vor neuen politischen und ökonomischen Trends, die durch die Corona Pandemie in Gang gekommen seien oder sich schneller potenzieren könnten.

Wachsende Ungleichheit sei derzeit ein Risikofaktor für Vermögende, diese werde durch die Auswirkungen der Krise verstärkt. Diesbezüglich beleuchtet der Analyst den deutschen Immobilienmarkt kritisch:


Die Ungleichheit zwischen jüngeren und älteren Generationen steige. Dies werde insbesondere im Markt für Wohnimmobilien deutlich. Im Segment der Reihenhäuser, Doppelhaushälften und Einfamilienhäuser könnten Millennials kaum noch als Käufer auftreten - die Preise seien davongelaufen. Die wachsende Unzufriedenheit der Generation mit dieser und ähnlichen Entwicklungen könne dazu führen, dass politische Parteien Stimmanteile gewinnen, deren Programmatik die Umverteilung zwischen mittellos und wohlhabend, gleichbedeutend mit alt und jung, in den Fokus rücken. Der potenzielle Maßnahmenkatalog eines Regimewechsels könne in der Besteuerung von Erbe, Eigentum, Unternehmen und hohen Einkommen liegen. In der Folge werde es schwerer, Vermögenswerte zu vermehren. Die Bank sagt perspektivisch schwindende Renditen voraus - auch, weil globale Wertschöpfungsketten zunehmend durch nationale Produktion ersetzt werden könne.


Bei der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen, die vergangenes Wochenende stattgefunden hat, konnten die Grünen als der Wahlgewinner 8,3 Prozent auf 20 Prozent zulegen; ein Ergebnis, das aufzeigt, wie nah an der Realität Researcher Jim Reid mit seiner Einschätzung liegen könnte.


Kein Individuum kann neue Megatrends aufhalten. Investoren können sich jedoch zeitnah auf Veränderungen einstellen. Kapital ist bekanntlich flexibel. Ein Beispiel von vielen: Der bekannte Immobilieninvestor Rainer Zitelmann erwähnte bereits im Mai in einem Interview, dass er Investmentchancen derzeit außerhalb des deutschen Wohnungsmarkts suche. Das Klima in Deutschland sei ihm zu investorenfeindlich geworden. Im Inland trete er aktuell  eher als Verkäufer von Immobilien auf. Wir bieten unseren Kunden diverse Lösungen, um Sie bei der internationalen Diversifizierung ihres Vermögens zu unterstützen. Gern informieren wir Sie im persönlichen Gespräch.


Titel des VermieterPRO Newsletters vom 19.09.2020. Um aktuelle Nachrichten aus dem Immobilienmarkt und Informationen zu unseren Miet- und Kaufangeboten zu erhalten, abonnieren Sie unsere Immonews.


Bildquelle: pixabay.com Bild zeigt Fraktale

VermieterPRO

Immo-News

VermieterPRO ist eine eingetragene Marke der Nitzsche wordlwide GmbH