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Frankfurter Mietmarkt zum Jahresende 2022

Der Mietmarkt in der Region Frankfurt-Rhein-Main präsentiert sich zum Jahresende stabil. Mit dem Anstieg der Bauzinsen wird die Mietwohnung für potenzielle Käufer das Substitutionsgut der Wahl: Statt ein Eigenheim zu kaufen und teure Kreditzinsen zu bezahlen, verlängern viele Mieter ihre Mietverträge oder ziehen um in die nächst größere / teurere Immobilienkategorie. Aus der drei-Zimmer-Wohnung wird die vier-Zimmer-Wohnung, die ausreichend Platz für das Homeoffice oder für Kinderzimmer bietet. Die Klientel verschwindet damit aus dem Marktsegment der potenziellen Käufer für ein Eigenheim für mindestens zwei bis drei Jahre. Den nachlassenden Druck der Nachfrage im Segment Eigentumswohnung / Haus zum Kauf hat sich über die vergangenen Monate verfestigt. Gleichermaßen mietet diese, von Vermietern gern gesehene Klientel, die Wohnungen im Segment Mittelklasse und gehobene Mittelklasse. Der Flüchlingsstrom aus dem Osten und Süden übt weiterhin Druck auf das Wohnungsangebot im sehr günstigen Segment aus. So konnten sich die Mietpreise über das Jahr 2022 stabilisieren. Wir beobachten kürzere Durchlaufzeiten und eine Stabilisierung der während der Coronapandemie moderat unter Druck geratenen Mieten. Dieser Trend dürfte sich verfestigen. Im Jahr 2023-2024 erwarten wir zudem einen Anstieg der Mobilität aus dem Ausland. Die Kontaktzahlen mit Relocation-Agenturen ziehen wieder an, wenngleich die Anfragehäufigkeit bei weitem nicht das Vorkrisenniveau erreicht. Entscheidend ist hier aus unserer Sicht die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, sowie die Entwicklung des Standorts Rhein-Main im bundesdeutschen Vergleich.


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