Inflation nach Corona? Warum Investoren jetzt Immobilien im internationalen Ausland kaufen

  • Sorge vor Inflation treibt VermieterPRO-Kunden um.

  • Star-Ökonom Hans-Werner Sinn befürchtet ein Anziehen der Inflation in 2021, wenn die Corona-Krise überwunden ist und die Wirtschaft wieder wächst.

  • Immobilien bei Inflation eine sichere Anlage?

  • Investoren sichern sich gegen wachsende ökonomische Risiken in der Eurozone durch Diversifikation ins internationale Ausland ab


Seitdem Regierungen und Zentralbanken mit umfangreichen Corona-Hilfsprogrammen die deutsche und die europäische Wirtschaft mit Liquidität fluten, werden die Sorgen vor Inflation größer. Im täglichen Dialog mit unseren Kunden spüren wir eine signifikante Unsicherheit. Große private Vermieter suchen Investitionsmöglichkeiten im Ausland, wenden sich successive von der Vermietung von Wohnraum in Deutschland ab. Vermieter und Eigentümer fragen sich immer häufiger: Wie wird es mit der deutschen Wirtschaft, dem Geldwert und dem Euro weitergehen? Muss ich mich um mein Vermögen sorgen, wenn die Inflation beginnt?


In einem ausführlichen Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung äußert sich der bekannte Ökonom Prof. Dr. Hans-Werner Sinn zu den Sorgen vor Inflation und Hyperinflation, die derzeit in Deutschland um sich greifen. Er hofft, dass es „nicht so schlimm kommt wie nach dem Ersten Weltkrieg“ und dass eine Hyperinflation vermieden werden kann. Dennoch sei das Fundament für eine massive Geldentwertung gesetzt:

Die EZB habe „die bereits sehr hohe Geldmenge (…) auf 4,6 Billionen Euro aufgebläht“, meint Sinn. Die Corona-Maßnahmen sind aus seiner Sicht im Rahmen einer „Whatever-it-takes-Mentalität“ aus dem Ruder gelaufen. Wenn das Virus im Laufe des kommenden Jahres überwunden werde und die Wirtschaft wieder deutlich anziehe, könnten sich die dramatischen Folgen zeigen: „Wenn dann irgendwann eine Inflation beginnt, kann man sie nicht mehr stoppen.“, argumentiert Sinn. Er zieht Parallelen mit der Periode nach dem Ersten Weltkrieg, in der sich der deutsche Staat mit der „Druckerpresse finanziert“ hatte. „Das heizte die Inflation immer mehr an. Die Preise stiegen erst allmählich, dann galoppierten sie, und schließlich entstand eine Hyperinflation, die den Geldwert fast vollständig vernichtete.“

Besonders problematisch werde eine derartige Situation für die „Geldhalter“. „Wer rechtzeitig in Sachwerte ging, ist gesichert“, glaubt Hans-Werner Sinn. Zu Sachwerten gehören auch Immobilien. Hier habe die Inflation bereits eingesetzt. Zwar könne man sich für sein Geld zwar noch Güter des täglichen Bedarfs leisten, Häuser jedoch nicht mehr.

Was bedeutet eine Inflation für Eigentümer von Immobilien?

Eigentümer von Immobilien sind mit ihrer Anlage im Haus oder in der Eigentumswohnung besser gegen Inflation gesichert, als Geldhalter. Eigentümer mit großen Immobilienbeständen sollten die Entwicklung dennoch kritisch verfolgen. Eine Inflation zieht immer auch eine Wirtschaftskrise nach sich. Verschlechtert sich die finanzielle Situation für eine Mehrzahl der Wirtschaftssubjekte, bangen viele Haushalte, die bereits heute am Minimum leben, um ihre Existenz, wird die Politik mit großer Wahrscheinlichkeit reagieren und mit der Umverteilung beginnen. Ziel wären dann insbesondere große Vermögen und große Immobilienbestände. Erste Tendenzen sind mit Einführung des Mietendeckels, oder der Initiative „Deutsche Wohnen enteignen“ bereits heute erkennbar. Auch diskutiert die Politik über die Einführung eines Corona-Solis. Derzeit können sich die Halter größerer Immobilienvermögen noch absichern. Einige unserer Kunden gründen derzeit Stiftungen, deren Sitz sich im Ausland befindet oder transferieren Immobilienbestände in eigene Unternehmen. Historisch sind Stiftungseigentum, sowie Unternehmensvermögen bisher vom staatlichen Zugriff verschont geblieben, während Privatpersonen im Rahmen des Lastenausgleichs zur Kasse gebeten wurden.

Lösung: Kapitaltransfer ins internationale Ausland - Immobilienmarkt Dubai im Fokus Andere Eigentümer transferieren Vermögenswerte heraus aus dem europäischen Währungsraum ins internationale Ausland. Hier begleiten wir unsere Klienten, die auf dem Immobilienmarkt Dubai investieren. Eigentümer profitieren bei einer Investition in Dubai von diversen Vorteilen:

Im vermieterfreundlichen und international geprägten Immobilienmarkt des Emirats sind aktuell hohe Renditen mit der Vermietung von Wohnraum zu erzielen. Auch Buy-and-Flip Varianten werden gespielt. Der westlich ausgerichtete Markt ist geprägt von Direktinvestitionen aus dem Ausland und entsprechend strukturiert. Weiterhin sind Wirtschaft und Währung mit dem asiatischen und dem russischen Wirtschaftsraum stärker korreliert, als mit der Eurozone. Für Skeptiker, die Inflation und / oder eine wachsende ökonomische Herausforderungen für den Euroraum antizipieren, bietet sich damit Potenzial zur Diversifikation des Immobilienvermögens. So schützen sie sich vor Verlusten und sichern einen Teil ihres Vermögens vor de Zugriff durch den deutschen Staat - beispielsweise im Rahmen einer potenziellen Neuauflage des Lastenausgleiches - ab.


Kapitalflucht bei Hyperinflation: Devisenverkehrsbeschränkungen möglich?


Sollten Inflation oder Hyperinflation eintreten, sollte die Eurozone noch tiefer in die ökonomische Krise rutschen, ist mit Kapitalflucht zu rechnen. Um die massenhafte Abwanderung von Investoren ins Ausland zu bremsen, ist die Einführung von Beschränkungen zum Transfer von Kapital ins Ausland, möglich. Derartige Beschränkungen des Devisenverkehrs wären eine logische politische Maßnahme bei einem Währungsverfall. Aktuell lässt Kapital aus Deutschland und dem Euroraum frei über den Globus transferieren. So können Vorausdenker jetzt noch sämtliche Chancen nutzen.