Immobilienmarkt Frankfurt boomt: Kaufpreise für Neubau-Wohnungen wieder gestiegen

Die Kaufpreise in Frankfurt für Neubau-Eigentumswohnungen steigen weiter. Das Portal Immobilienscout24, berichtet von einem ungebrochenen Immobilienboom in der Mainmetropole. Im dritten Quartal 2020 sind die Angebotspreise, verglichen mit dem Vorjahr, um 11 Prozent gestiegen. Durchschnittlich müssen Käufer in Frankfurt 6.932 Euro pro Quadratmeter für neu gebauten Wohnraum bezahlen. An der Spitze steht dabei das Frankfurter Westend. Im Westend werden im Schnitt 11.884 Euro für einen Quadratmeter Neubau-Wohneigentum fällig. Das Schlusslicht markiert der Frankfurter Stadtteil Fechenheim. In Frankfurt Fechenheim werden für Käufer nur 5.162 Euro für jeden Quadratmeter Wohnungsneubau fällig. Die jüngste Preisentwicklung zeigt die Spitze der Immobilien-Rallye.. Im dritten Quartal 2007 hatte Immobilienscout24 Neubaukaufpreise von durchschnittlich 2.615 Euro gemessen. Verglichen mit den aktuell publizierten Daten aus Q3/2020 sind die Kaufpreise für Neubau-Wohneigentum somit um 165 Prozent im Preis gestiegen.


"Der Corona-Effekt dürfte dem Frankfurter Immobilienmarkt im dritten Quartal 2020 weiteren Auftrieb gegeben haben", kommentiert Richard Nitzsche, Geschäftsführer von VermieterPRO. "Wir beobachten bei vielen unserer Kunden Inflationssorgen. Geldvermögen wird deshalb aktuell in Betongold umgewandelt. Das treibt die Preise. Auch die weiterhin niedrigen Finanzierungszinsen unterstützen." Nitzsche mahnt potenzielle Käufer jedoch zur Vorsicht:

"Der Zenit der Preisspirale auf dem Frankfurter Immobilienmarkt könnte schnell erreicht sein."


Die Wirtschaft werde aktuell künstlich am Laufen gehalten. Auch in Frankfurt. Staatliche Ausgleichszahlungen verzögern die Welle, die auch die Mainmetropole treffen könnte.

"Die negativen Effekte, die die Corona Pandemie auf den Frankfurter Raum haben wird, sind noch nicht in den Kaufpreisen eingepreist", argumentiert er, "Denken Sie an den massiven Stellenabbau bei der Lufthansa, an die Flaute im Einzelhandel, an potenzielle Insolvenzen von Reiseunternehmen und Gastronomiebetrieben. Durch die staatlichen Unterstützungen können sich die tausenden Betroffenen zum Jahresende 2020 gerade noch über Wasser halten. Doch wie wird sich dies ändern, wenn die Hilfen auslaufen? Manifestieren sich die Corona bedingten Auswirkungen in der lokalen Wirtschaft der Mainmetropole, könnte dies auch für die Nachfrage nach Immobilien und somit für die Kaufpreise einen Rücksetzer bedeuten."


VermieterPRO ist der VerimieterMakler. VermieterPRO betreut Eigentümer ganzheitlich rund um die vermietete Immobilie. Zu den Tätigkeitsfeldern zählen Objektsuche und Ankauf von Immobilien, die Vermietung und Verwaltung während der Haltedauer, sowie die Optimierung des Immobiliönportfolios und die Veräußerung zum Ende des Investmentzyklus. Zu unseren Kunden zählen Privatvermieter, die über eine oder wenige Eigentumswohnungen oder Mehrfamilienhäuser verfügen bis hin zu Investoren mit Wohnungsbeständen von mehreren hundert Einheiten.