Vermieten in Frankfurt: Wegen Corona ist die Mietersuche für große und teure Wohnungen langwierig

  • Vermietungen gestalten sich langwierig, sobald Größe oder Preis von der Norm abweichen, auch in zentralen Lagen von Frankfurt

  • Kostenbewusste Wohnungssuche: Corona stimmt Mieter auf Wohnungssuche vorsichtig

  • Weniger Gesamtnachfrage in Frankfurt trifft auf höheres Wohnungsangebot

  • Preis-Leistung für umzugswillige Mieter entscheidendes Argument

  • Umzugsgründe: Arbeitsplatzverlust, Jobwechsel oder Trennung

  • Umzugsgründe: Größere Wohnfläche und mehr Luxus beim Wohnen bei Interessenten in Frankfurt aktuell seltener


Vermieter auf Mietersuche haben es in Frankfurt aktuell nicht leicht, wenn sie Mieter für eine große oder eine besonders teure Wohnung suchen. Die Nachfrage nach Mietwohnungen in Frankfurt ist, verglichen mit Werten vor der Krise, praktisch eingeschlafen. Lediglich für günstige oder fair gepresste Wohnungen existiert derzeit ausreichend Nachfrage, sodass Eigentümer die Leerstände und Mietausfall verhindern und gegebenenfalls zwischen Mieteralternativen wählen können.

Umzugsgründe - Wer zieht aktuell um? Eine Analyse der Mieterklientel auf Wohnungssuche in Frankfurt

Bei Analyse der Mieter, die sich aktuell auf der Suche nach einer Mietwohnung in Frankfurt bzw. In Rhein-Main befindet, lässt sich der Trend zu „kostenbewusster Miete“ nachvollziehen: Uns begegnen Mieter, die unbedingt umziehen müssen. "Jobwechsel", "Arbeitsplatzverlust" und "Trennung" sind die Hauptgründe, die Mieter während der Besichtigungen als Umzugsgrund anführen. Als untergeordnet nehmen wir dagegen die in normalen Zeiten ebenfalls üblichen Umzugsgründe „Vergrößerung wegen Familienplanung“ oder „Suche nach einer schöneren Wohnung“ wahr. Mit dem zweiten Punkt leidet insbesondere das Luxussegment. Aufgrund der allgemeinen, wirtschaftlichen Unsicherheit sind Mieter im Augenblick nicht mehr bereit, für qualitativ höhenwertige Ausstattung mehr Geld zu bezahlen.

Wohnungssuche weiterhin auf zentrale Lagen ausgerichtet

In zentralen Lagen von Frankfurt sehen wir dennoch weiterhin höhere Nachfrage, als in Randbezirken. An der Verteilung der Nachfrage bemerken wir aktuell keine Veränderungen, die Anfragehäufigkeit hat jedoch übersämtliche Segmente des Mietwohnungsmarkts aus unserer Sicht verloren.

Preissenkungen: Vermieter korrigieren die Mieten

Wir zählen einige Vermieter, die aktuell die Preise ihrer Vakanzen nach unten anpassen und Preissenkungen für ihren Bestand in Frankfurt vornehmen. Auch die hintern, langfristig kalkulierten Mieterträge werden angepasst.


Vermieten in Frankfurt: Welche Wohnungen sind aktuell schwergängig

Vermietungen von kleineren Wohnungen, deren Mietpreis oberhalb der imaginären „Schallmauer“ von 1000 Euro Kaltmiete liegt, sind derzeit noch schwergängiger, als bereits vor der Krise. Hier reden wir über Wohnungen, die eine Wohnfläche von 70 Quadratmeter bis 90 Quadratmeter aufweisen.


Bei 4-Zimmer-Plus-Wohnungen liegt die „Schallmauer“ für erzielbare Kaltmieten zwischen 1.200 Euro und 1.400 Euro, wenn die Durchlaufzeit (und entsprechend der Leerstand) vermindert werden soll. Die Angabe bezieht sich auf Wohnungen mit einer Wohnfläche, die 90 Quadratmeter im Regelfall übersteigt. Vermietungen oberhalb dieser Level lassen sich im Regelfall nur bei WG-tauglichen Wohnungen zügig realisieren, weil in diesen die Miete zwischen mehreren, individuell verdienenden Wirtschaftssubjekten zu teilen ist. Bei andern Objekten steigen dagegen die Durchlaufzeiten.

Vermieten von Luxuswohnungen: Leerstand zwischen Mieterwechseln ist üblich

Im Luxussegment stellt 20 Euro pro Quadratmeter eine signifikante Barriere dar. Jedoch hat die Nachfrage insgesamt so stark abgenommen, dass einzelne mietwillige und gleichzeitig zahlungsfähige Mietinteressenten die Auswahl über das gesamte Spektrum der vermietbaren Luxusimmobilien in Frankfurt verfügen. Im Luxussegment herrscht ein nachfragegetriebenes Marktumfeld, hier konkurrieren viele Vermieter um wenige verfügbare Kunden. Entsprechend erwarten wir auch hier Preisanpassungen; jedoch sind die Eigentümer von Frankfurter Luxuswohnungen im Regelfall weniger Cash-Flow-getrieben, verkraften längere Leerstände leichter und warten deshalb aktuell zunächst ab.


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