Einfamilienhaus in Frankfurt zu vermieten: Warum finde ich keinen guten Mieter für mein Haus?

Private Vermieter fragen uns häufig nach Gründen, warum sie für ihr Einfamilienhaus keinen passenden Mieter finden. In diesem Beitrag informieren wir Privatvermieter, die ein Haus zu vermieten haben, warum die Mietersuche in Frankfurt/ Rhein-Main für Häuser zur Miete so schwierig ist und wie wir Ihnen helfen können!


  • Niedrige Zinsen - günstige Kredite: Weniger Nachfrager für Häuser zur Miete auf dem Frankfurter Immobilienmarkt

  • Gefühlt interessieren sich "die falschen" Mietinteressenten für Ihre Immobilie

  • Im Zuge der Corona Krise treten weniger Expats als Nachfrager von Einfamilienhäusern zur Miete auf


Die Vermietung von Einfamilienhäusern in Frankfurt und Umgebung ist seit einigen Jahren für Privatvermieter schwieriger geworden. Häuser zur Miete sind oft lange Zeit am Markt. Vermieter bemerken bei der privaten Vermietung / bei der selbst abgewickelten Mietersuche, dass sich entweder kaum Interessenten für das Objekt begeistern, oder dass sich die falschen Interessenten für das Haus zur Miete interessieren:


Sie erhalten Anfragen von Personen mit geringem oder gar keinem Einkommen aus abhängiger Beschäftigung und Anfragen, ob der Vermieter einverstanden sei, wenn das Jobcenter für die Miete bezahlen würde. Auch Familien mit mehr als 5 Personen, oft mit Einkommen aus selbständiger Tätigkeit, sind in Frankfurt häufig auf der Suche nach einem Einfamilienhaus zur Miete - sie benötigen den Platz; doch die Größe des Haushalts übersteigt in diesem Fall selbst die sinnvolle Belegung des angebotenen Hauses.


Folgend führen wir einige Gründe auf, weshalb die Vermietung von Einfamilienhäusern in Frankfurt und im Großraum Rhein-Main aktuell ambitioniert ist:

  • Niedrige Zinsen machen Häuser zur Miete unattraktiv

Häuser zur Miete verfügen über ein reiches Platzangebot. Entsprechend steigt der absolute Mietpreis. Im Regelfall bemühen sich Privatvermieter, das Haus für eine Kaltmiete zwischen 1500 Euro und 2000 Euro an den Markt zu bringen, einige Vermieter wüschen sich sogar einen noch höheren Mietertrag. Der Wunschmieter hat eine gute Bonität, verfügt also über Einkommen aus abhängiger Beschäftigung. Mieter mit guter Bonität erhalten jedoch niedrige Finanzierungszinsen. In der aktuellen Marktphase werden derartige Mieter indifferent, da sie Häuser für die identische monatliche Belastung auch kaufen können.


Für das Eigenheim nehmen diese Wunschmieter dann eventuell auch eine Randlage in Kauf und pendeln zur Arbeit oder in die Schule nach Frankfurt. In der Wetterau, im Hintertaunus oder im Osten Frankfurts Richtung Fulda fallen die Preise für Einfamilienhäuser zum Kauf schnell ab. Das angebotene Haus zur Miete des Privatvermieters steht mit den Kaufangeboten aus dem Umland in direktem Wettbewerb.


Übrig bleiben Mieter, die keine Immobilie erwerben können - weil Immobilienkredite für sie als Selbständige zu Kostenintensiv sind oder weil sie keine Bank finden, die ihr Eigenheim finanzieren würde.

  • Wegfall von internationalen Mietinteressenten / Expats

Häuser zur Miete im Raum Frankfurt werden gerne von Expat-Familien nachgefragt. Diese sind geplant lediglich eine Zeit in der Stadt ,beispielsweise 3,4 oder 5 Jahre, sodass sich der Kauf eines Hauses häufig nicht lohnen würde. Die Anmietung eines Hauses stellt für die Familien insofern einen höheren Mehrwert dar, als für einheimische Interessenten.

Die Corona Krise hat zu einem Einbruch der Nachfrage nach Immobilien zur Miete durch internationale Mietinteressenten geführt. Der Frankfurter Mietmarkt lebt zum einem nicht unerheblichen Teil von internationalen Suchanfragen. Damit lässt sich u.a. auch begründen, dass die Neuvertragsmieten in Frankfurt in Q4/2020 um 2,1 Prozent gefallen sind. Mit Ausbruch des Corona Virus und dem Wegfall der Reisetätigkeit ist die Zahl der Suchanfragen von internationalen Familien zurückgegangen.


  • Angebotspreis des Einfamilienhauses zur Miete

Die oben aufgeführten Punkte führen schließlich dazu, dass Privatvermieter ihre Immobilien häufig zu teuer inserieren. Die derzeit vergleichsweise geringe Nachfrage trifft auf ein großes Angebot, sodass der Wunsch-Mieter nach seinem „besten Deal“ suchen kann. Weiterhin am Markt verfügbar bleiben dann Einfamilienhäuser zur Miete, die zu regulären Zeiten als Zweitwahl oder dritte Wahl eventuell doch noch einen Mieter gefunden hätten. Insbesondere die City-Randlagen fallen hier durch - also die Lagen, die zwar noch in der Gemarkung Frankfurt positioniert sind, jedoch über keine Zentren-Anbindung mehr verfügen. Einige Beispiele: Frankfurt/ Nied, Frankfurt/ Harheim, Frankfurt / Bergen-Enkheim, Riedberg oder Eschersheim.

Sie haben ein Einfamilienhaus zu vermieten? Gerne vereinbaren wir mit Ihnen einen kostenfreien Ersttermin, in dem wir Sie über die Mietspanne informieren, die sich aus unserer Sicht für Ihr Haus aktuell erzielen lässt. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin zur Einschätzung des Mietpreises zur Einschätzung des Mietpreises Ihres Einfamilienhauses in Frankfurt und im Frankfurter Umland!


Bildquelle: pexcels.com Urheber: PhotoMIX Company

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